Die Meinung der anwesenden Fans war einhellig: Die Volksparkettausgabe gegen Köln hatte die richtige Mischung vorzuweisen. Thema Nummer 1 war natürlich der erneute Verkauf der Stadionnamensrechte, das bereits gleich zu Beginn von den drei Experten aufgegriffen und mit den Fans diskutiert wurde. Hierbei machte sich besonders bezahlt, dass es den Volksparketttechnikern gelungen war, das „wandelnde Mikro“ nach leichten Schwierigkeiten bei der letzten Ausgabe dieses Mal im gesamten Zuschauerbereich einzusetzen. Auch Dirk Mansen, der „nebenbei“ zwei neue Ausstellungsstücke des HSV-Museums – zwei Trikots von den jeweiligen Abschiedsspielen der HSV-Legenden Uwe Seeler und Willi Schulz – präsentierte, konnte zum Thema Stadionname noch die eine oder andere interessante und für die Mehrheit wohl neue Information beisteuern.

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Großes Interesse rief auch der Auftritt mit dem Vorsänger des 1. FC Köln hervor, der zum einen von der von den Ultras ins Leben gerufenen Aktion „Horde karitativ“ berichtete und zudem auf Nachfrage aus dem Publikum den Aufreger des letzten Kölner Auftritts im Volksparkstadion aus seiner Sicht erklären konnte. An jenem Tag hatten die Kölner das Tor des Gästeblocks zum Spielfeld aufgedrückt und sich eine vom Ordnungsdienst entfernte Fahne wiedergeholt.

Auch Christian Reichert bestach erneut durch seine Rubrik „Ange-Reichert“, in der er sich zu Frank Rosts Abendblatt-Interview und der Suche nach dem neuen Sportchef äußerte.

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Als Vertreter der Presse konnte Herr Armbrecht dieses mal den Abendblatt-Redakteur Dieter Matz begrüßen, der sich den kritischen Fragen der Fans stellte und dabei ein gutes Bild abgab. So ging er beim Thema Sportchefsuche mit der Meinung Christian Reicherts konform, der zuvor die Art und Weise der Entscheidungsfindung kritisiert hatte, und konnte auch mit dem Gerücht aufräumen, Mitglied des Lokalrivalen zu sein.

Abgerundet wurde das Volksparkett dieses Mal mit einer Fragerunde zu Stadien und Spielern der Bundesliga. Apropos: Einen Spieler konnten wir leider nicht begrüßen. Der geplante Besuch von Marcell Jansen fiel leider aus. Aber vielleicht lässt sich das ja nachholen.